Warum ist Bärlauch gesund ?
Wenn man spazieren geht und am Bärlauch vorbei kommt, dann kann man leicht den typischen Geruch wahrnehmen. Verantwortlich dafür ist das schwefelhaltige ätherische Öl, das für diesen Lauchduft verantwortlich ist. Immer wenn ich im Frühling an jungem Bärlauch vorbeigehe, atme ich tief ein und freue mich am Duft.
Schon im alten Rom wurde der Bärlauch als Arzneipflanze verwendet. Die heilende Wirkung und damit auch die Anwendung dieser Pflanze wurden dem Knoblauch vorgezogen, dessen Wirkung ähnlich war. Die Germanen waren der Meinung, dass die Anwendung des Bärlauchs Bärenkräfte verleihen würde.
Der Bärlauch hilft aber auch bei Verdauungsbeschwerden, bei Magen-Darm-Problemen und gegen Blähungen. Bärlauch regt den Appetit an und er senkt den Cholesterinspiegel. Bärlauch ist hilfreich für die Funktionen von Leber und Galle, er regt die Harnbildung an und senkt den Blutdruck. Bärlauch hat eine regulierende Wirkung auf den Fettstoffwechsel und schützt sogar gegen Arterienverkalkungen.
Bärlauch hat einen fast zwanzigfach höheren Adenosingehalt, als der Knoblauch. Dieses Adenosin hat die positiven Eigenschaften der Vitamine A und C und des Mineralstoffes Selen zusammen in sich vereint.
zu sich zu nehmen, sodass der Darm sich wieder normalisieren kann.
Übrigens hat ein zehntausendstel Gramm Allicin die gleiche Wirkung wie 25 Einheiten Penicillin. Dies wurde schon im Jahre 1944 durch eine amerikanische Studie bewiesen. Dadurch wurde das Allicin (und somit der Bärlauch) als natürliches Antibiotika bekannt.
Die des Knoblauchs, der die periphere Durchblutung steigert, die des Ginkgo biloba, der die Gehirndurchblutung erhöht und die der Echinacea, die das Immunsystem stärkt und belebt?
Zudem hat der Bärlauch eine entschleimende Wirkung, er löst Verschleimungen und wirkt auswurffördernd. Dabei beruhigt er die Atemwege. Er regt den Appetit an, lindert Schwächezustände, ist wassertreibend und verleiht dem Stuhl das notwendige Volumen.
AUSSEHEN DES BÄRLAUCHS
Der Bärlauch ist eine Zwiebelpflanze. Er duftet intensiv nach Knoblauch, wobei der Geruch vor allem dann sehr stark ist, wenn der Bärlauch zwischen den Fingern zerrieben wird. Die Pflanze kann ganze Areale bedecken.Der Bärlauch wird bis zu 25 cm hoch und ist eine ausdauernde Zwiebelpflanze, die zur Gruppe der Liliengewächse zählt. Der Bärlauch bildet meistens 2 Blätter aus, die an einem Stiel aus der Zwiebel wachsen. Die Blätter sind leicht ellipsenförmig und lanzettlich.
GIFTWIRKUNG DER HERBSTZEITLOSE
Zehn Blätter sind garantiert tödlich.
Deshalb: Nur selbst sammeln, wenn man weiß, was man da so sammelt und immer wieder die Geruchsprobe durchführen.
1. blutzucker-und cholesterinsenkend2. appetitanregend
3. Blähungen
4. Bronchitis
5. antibiotisch
6. entschlackend
7. senkt den Cholesterinspiegel
8. Frühjahrskur
9. schleimlösend
10. desinfizierend
11. Verdauungsbeschwerden
12. Arteriosklerose
13. Hautausschläge
14. stärkt das Immunsystem
15. wirkt durchblutungsfördernd
16. entzündungshemmend
17. Verdauungsstörungen
18. Bluthochdruck
19. pilztötend
Jeder, der Knoblauch mag, wird den Bärlauch lieben: Bärlauch schmeckt dem Knoblauch sehr ähnlich, ihm fehlt aber fast gänzlich der üble Knoblauchgeruch. Wen wundert es also, dass der Bärlauch in den letzten Jahren immer öfters in der Küche verwendet wird?





